GEMEINDE von POLICHNITOS
Polichnitos

Es gibt zwei Traditionen in Bezug auf Polichnitos und der Herkunft seines Namens, beide beziehen sich auf das Wort "Polichni". Die erste Definition stamm von der kleinen Stadt, waehrend die zweite Definition von der Verbindung zwischen den Woertern "polla ichni" her kommt, welches „viele Spuren“ bedeutet. Entsprechend der Tradition wurde die Gegend mit kleinen Doerfern (Spuren) bestreut, wie St.Basilikum,  heilige Dreifaltigheit, Melanta, Damandri, Traperia, Tsichia, Drokopia, Kouxonia, St.Anna, Perivola, Katapirgos und Stogilou. Wie auch immer, raus aus der Furcht vor Saracen Piraten wurden sie gezwungen, zu dem Ort umzuziehen, wo Polichnitos heute liegt, entfernt vom Meer, umgeben von Bergen und von keinem sehbar, weder durch den Golf von Kalloni noch durch die Aegaeis. 
Von Zeit zu Zeit, aufgrund der Ausgrabungen fuer den Bau eines Brunnen oder eines Hauses, kommen die Entdeckungen an die Oberflaeche, welche die vorhergenannte Tradition belegen.
Polichnitos liegt tief im Tal, umgeben von den Grossen Kardonas, Rachta, Plakoura, Plakes, Prophet Helias und andere. 
Es wurde auf vulkanischen Felsen errichtet. Alle Gebaeude in Polichnitos werden mit diesem Stein gebaut, weil es untragbar ist und leicht schnitztbar. 

In Polichnitos ist es Lohnenswert, die Kirche von St.George zu besichtigen, in der man Teil der Heiligen Relikte sehen und den Kirchturm bewundern kann, welche die schoenste auf der Insel ist. Besucher sollten an den entsteinten Strassen des Dorfes entlang gehen, welche gekennzeichnet ist durch ihre Erhaltbarkeit. 

HEILIGER GEORGE IN POLICHNITOS
Die Kathedrale St.George in Polichnitos ist mit ihrem erbauten Kirchturm aus geschnitzten Stein wunderschoen. Es wird geglaubt, dass sie die schoenste auf der ganzen Insel von Lesvos ist. Sie wurde waehrend der tuerkischen Besetzung erbaut und es gibt ein Sprichwort hinsichtlich des Aufbaus. Um fuer die Kirche eine Erlaubnis zu bekommen, fuer den Bau so eines Gebaeudes, musste es von den Tuerken gewaehrt werden, die jedoch niemals eine Erlaubnis fuer grosse Kirchen gaben. Ein Mann aus Polichnitos genannt Papa Dimitriou, Spitzname "Rodanas", nahm ein sehr duennes Gewinde und nachdem er es gefalten hat in einer feinen Art, so das es aussah als waere es einzelnd, hat er den Umfang von der  ungebauten Kirche gemessen, um es den Tuerken vorzustellen, damit er die Erlaubnis erhaelt. Diese Laufflaeche wurde nach Konstantinopel (Istanbul), mit einem Seemann geschickt, der den Trick kannte. Nachdem die Tuerken das doppelte Gewinde als ein einzelnes akzeptierten, wurde es zurueckgeschickt. Die Einwohner von Polichnitos entfalteten sich und fingen an die Kirche entsprechend dem doppelten Umfang (und nicht dem einzelnen) zu bauen. Am Ende wurde eine grosse Kirche gebaut, aber die Tuerken haben "Rodanas" hingerichtet, weil er sie betrogen hat. 

Das Gebaeude selbst ist eine beeindruckende Dreier-Mittelgang Basilica, welche die Besucher mit ihrer eindrucksvollen Groesse fasziniert, mit den unzaehlbaren Saeulen und dem wunderschoenen aus Holz-geschnitzten Tempel. Die Staatlichkeit der Kirche und das Vermoegen dieses Aufbaus wird nicht nur in den Innenhoefen sondern auch in den Aussenhoefen sichtbar, aber auch in den umgebenden Waenden und dem prachtvollen Kirchturm. Das Ganze von dieser vortrefflichen Struktur ist eine Arbeit der ehrenwerten Vorarbeiter von Lesvos. Am Eingang der inneren Kirchenvorhalle gibt es eine Beschriftung mit dem Namen des Vorarbeiters, der die Kirche gebaut hat. Auf dieser Beschriftung steht: "Theodore Kalfas Sohn von Athanasios aus Vatousa, 1805. Der Grundstein wurde im August gesetzt". Der Tempel und die Hoefe wurden durch einige der besten Steinmetzer in Polichnitos konstruiert. Das Material, welches fuer das Gebaeude der Kirche, fuer den Tempel und die Hoefe benutzt wurde, ist aus vulkanischem Stein und ist in dieser Gegend reichlich vorhanden. 

SEHENSWERTES
Die Moschee, die waehrend der tuerkischen Besetzung erbaut wurde ist heute das Postamt. Die Grundschule, die prachtvollen Mietshaeuser am Eingang und im inneren des Dorfes. Das Gemeinschaftsjugend-Center, war in den ehemaligen Jahren eine staedtische Oliven Presse, mit einem hohen Kamin und einem Storchnest auf der Oberseite (war auch das staedtisch eingetragene Markenzeichen). Das Museum der Volkskunst, die Kirche St.George und das Thermalbad.

Gemeinde von Polichnitos, insel von Lesbos, Griechenland | Copyright © 2008 | Developed by I.E.Mavridis@EURObitWEBs